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Ladesäulen und E-Bike-Ladepunkte in deiner Nähe

Tipp auf „Mein Standort“ und sieh die 20 nächsten Ladestationen für dein E-Auto oder E-Bike, mit Route. Grundlage: 211.214 öffentliche Ladepunkte aus dem Register der Bundesnetzagentur (Stand 30.09.2026) und 4.170 E-Bike-Ladepunkte aus OpenStreetMap (Stand 10.10.2026).

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Gut zu wissen

Laden ohne Ärger

Normal- oder Schnellladen: was heißt das?

kW (Kilowatt) ist die Ladeleistung: je höher, desto mehr Strom fließt pro Stunde. Ein Normalladepunkt hat höchstens 22 kW, meist Wechselstrom (AC) mit Typ-2-Stecker, ideal beim Einkaufen, bei der Arbeit oder über Nacht. Alles über 22 kW zählt nach EU-Recht als Schnellladepunkt. Gemeint ist im Alltag meist Gleichstrom (DC) mit CCS-Stecker ab 50 kW, an Autobahnen oft 150 kW und mehr.

Wie schnell es wirklich geht, entscheidet auch dein Auto: Lädt es höchstens mit 50 kW, bringt dir eine 300-kW-Säule nicht mehr. Die Werte deines Modells findest du im Modell-Finder.

Begriffe nach Verordnung (EU) 2023/1804 (AFIR), Artikel 2.

Bezahlen ohne Vertrag: Ad-hoc-Laden

Seit dem 13.04.2024 gilt in der ganzen EU die AFIR. Sie verlangt, dass du an jedem öffentlichen Ladepunkt ohne Vertrag und ohne Anmeldung laden kannst. Neue Ladepunkte ab 50 kW brauchen dafür einen Kartenleser oder kontaktloses Bezahlen, kleinere dürfen auch einen QR-Code nutzen. Ab dem 01.01.2027 müssen auch ältere Schnelllader ab 50 kW an den großen europäischen Fernstraßen (TEN-V) nachgerüstet sein. Die Preise müssen transparent und einfach vergleichbar sein.

In der Liste steht „Bankkarte“, wenn der Betreiber im Register Debit- oder Kreditkarte angibt.

Quelle: Verordnung (EU) 2023/1804 (AFIR), Artikel 5 und 26. Information und Orientierung, keine Rechtsberatung.

Quelle, Stand und Grenzen der Daten

Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur (Bundesnetzagentur.de), Stand 30.09.2026, Lizenz CC BY 4.0. Wir fassen Ladesäulen desselben Betreibers an derselben Adresse zu einem Standort zusammen (64.772 Standorte) und zeigen je Standort die höchste Leistung eines Ladepunkts. Wir übernehmen den neuen Stand einmal im Monat.

464 Ladeeinrichtungen zeigen wir nicht auf der Karte, weil ihre Koordinate fehlt oder mehr als 30 km von ihrer Postleitzahl entfernt liegt. In den Zahlen oben sind sie enthalten. Bei 179 Standorten nennt das Register dieselbe Adresse für mehrere, weit auseinanderliegende Orte; dort zeigen wir keine Adresse, die Route führt zur Koordinate.

Das Register enthält nur Ladesäulen, deren Betreiber das Anzeigeverfahren der Bundesnetzagentur abgeschlossen haben. Belegung und Preise zeigt das Register nicht, Öffnungszeiten und Bezahlarten nur, wenn der Betreiber sie angibt. Alle Angaben machen die Betreiber selbst, einzelne Koordinaten können danebenliegen. Prüf vor der Fahrt die Adresse.

Fragen

Häufige Fragen zum Laden

Wie viele Ladepunkte gibt es in Deutschland?
Im Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur stehen 211.214 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Betrieb, verteilt auf 117.642 Ladeeinrichtungen (Stand 30.09.2026). 55.098 davon laden mit mehr als 22 kW, 40.950 mit 150 kW oder mehr (eigene Auszählung je Ladepunkt). Das Register enthält nur Säulen, deren Betreiber die Anzeige bei der Bundesnetzagentur abgeschlossen haben, in Wirklichkeit sind es etwas mehr.
Was ist der Unterschied zwischen Normal- und Schnellladen?
Nach EU-Recht (AFIR) ist ein Normalladepunkt einer mit höchstens 22 kW, meist Wechselstrom (AC) mit Typ-2-Stecker, gut für längeres Parken. Alles über 22 kW gilt als Schnellladepunkt. Im Alltag meint man mit Schnelllader meist Gleichstrom (DC) mit CCS-Stecker ab 50 kW, deshalb filtern wir ab 50 und ab 150 kW. Wie schnell dein Auto wirklich lädt, hängt auch davon ab, wie viel Leistung es aufnehmen kann.
Kann ich ohne App und ohne Vertrag laden?
Ja, das schreibt die EU vor (AFIR, Artikel 5): An jedem öffentlichen Ladepunkt muss punktuelles Laden ohne Vertrag möglich sein. Neue Ladepunkte seit dem 13.04.2024 brauchen dafür ein weit verbreitetes Zahlungsmittel, ab 50 kW einen Kartenleser oder kontaktloses Bezahlen, darunter reicht auch ein QR-Code. Ab dem 01.01.2027 gilt das auch für ältere Schnelllader ab 50 kW an den großen europäischen Fernstraßen (TEN-V). Ob eine Säule Bankkarten annimmt, zeigen wir, wenn der Betreiber es im Register angibt.
Wo kann ich mein E-Bike unterwegs laden?
In OpenStreetMap sind 4.170 öffentliche Ladepunkte eingetragen, die eindeutig fürs Rad gedacht sind (Stand 10.10.2026), 2.411 davon ausdrücklich kostenlos. Wo eine Steckdose eingetragen ist (1.816 Ladepunkte), ist es in 1.758 Fällen eine Haushaltssteckdose (Schuko): Dann brauchst du dein eigenes Ladegerät. Manche Stationen haben eigene Anschlüsse für Bosch, Shimano oder Yamaha. Tipp oben auf „E-Bike“. Die Daten pflegen Freiwillige, es fehlen sicher Ladepunkte, zum Beispiel in Cafés, Hotels oder bei Radhändlern.
Zeigt die Karte, ob eine Säule frei ist und was Laden kostet?
Nein. Belegung und Preise stehen nicht im Ladesäulenregister. Ob gerade frei ist und was es kostet, siehst du in der App deines Ladetarifs, beim Betreiber oder an der Säule. Nach EU-Recht müssen die Preise transparent und einfach vergleichbar sein.
Woher stammen die Daten und wie aktuell sind sie?
Aus dem Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur, Lizenz CC BY 4.0. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht es regelmäßig neu, wir übernehmen den neuen Stand einmal im Monat. Ladesäulen desselben Betreibers an derselben Adresse fassen wir zu einem Standort zusammen. Aktueller Stand: 30.09.2026. Die E-Bike-Ladepunkte stammen aus OpenStreetMap (Lizenz ODbL, Stand 10.10.2026) und werden ebenfalls monatlich übernommen.

Was kostet Laden gegen Tanken?